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Rückblick in 825-Jahre Stadtgeschichte

Wir möchten Sie mitnehmen auf einen Spaziergang durch die Geschichte der Stadt.

Die kurze Darstellung zeigt Ihnen eine Übersicht über wichtige Ereignisse aus der Historie bis in die Gegenwart.

Wenn Sie mehr wissen möchten zur (Stadt)-Geschichte Hann. Münden, finden Sie Informationen und Öffnungszeiten der Einrichtungen auf der städtischen Internetseite:

Museum und Archiv im Welfensschloß: www.hann.muenden.de unter Kultur, Kulturelle Einrichtungen. Unter dem Stichwort "Veröffentlichungen" finden Sie in dieser Rubrik auch Hinweise auf Literatur zur Stadtgeschichte.

Weitere Links über die Gustav-Eberlein-Forschung e.V. unter

www.g-r-i-m-m.de

Herzogin Elisabeth von Braunschweig Lüneburg und die welfische Residenzstadt Münden:

www.herzogin-elisabeth.de

 

 

ZEITLEISTE

Zu einer der weitreichsten Veränderungen gehört die Verwaltungs- u. Gebietsreform von 1973 wodurch die Stadt Hann. Münden um zehn bisher selbständige Ortschaften erweitert wurde. Der ehemalige Landkreis Münden wurde Teil des Landkreises Göttingen. Hann. Münden ist die südlichst gelegene Stadt in Niedersachsen.

 

1183

Münden wird in einer Urkunde des Landgrafen Ludwig III. von Thüringen als Stadt erwähnt.

 

1247

Herzog Otto, das Kind von Braunschweig-Lüneburg, bestätigt Münden das Stapelrecht.

 

13. Jahrhundert

Bau der St. Blasiuskirche zur heutigen Form.

 

1495-1540

Herzog Erich I. von Calenberg-Göttingen wählt seinen Regierungssitz in Münden.

 

1500/01

Ausbau des Welfenschlosses durch Herzog Erich I.

 

1540-1546

Herzogin Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg regiert als Vormund für den noch minderjährigen Sohn Erich II.

 

1542

Reformation durch Herzogin Elisabeth im Fürstentum Calenberg-Göttingen gemeinsam mit Anton Corvinus, mit Herausgabe einer lutherischen Kirchenordnung.

 

1560

Schlossbrand und Beginn des Wiederaufbaus durch Herzog Erich II. von Braunschweig-Lüneburg.

 

1584

Bauabschluss der St. Blasiuskirche mit der Errichtung des Turmes.

 

1603-1618

Bau des Rathauses im Stil der Weserrenaissance.

 

30. Mai 1626

Tilly erobert Münden nach mehrtägiger Belagerung.

 

1684

Wiederaufbau der im 30-jährigen Krieg zerstörten St. Aegidienkirche.

 

1708

Eröffnung der Reformierten Kirche.

 

1727

Doktor Johann Andreas Eisenbart stirbt im „Gasthaus Zum wilden Mann“ und wird in der St. Aegidienkirche beigesetzt.

 

1802

Münden erhält die erste Straßenbeleuchtung.

 

1804

Erste Regionalzeitung erscheint - das "Mündensche Wochenblatt“.

 

1824

Durch die Weserschifffahrtsakte wird das Stapelrecht aufgehoben.

 

Dezember 1828

Verfassung der Stadt Münden tritt in Kraft.

 

April 1834

Einweihung der Synagoge in Münden.

 

Mai 1843

Verleihung des Bürgerrechts an Mündener Juden.

 

1856

Anschluss Mündens an die Hannoversche Südbahn.

 

April 1868

Eröffnung der Forstakademie.

 

1870

Post führt Bezeichnung "Hann. Münden" ein.

 

1881-1885

Bau der Tillyschanze.

 

1885

Bildung des Landkreises Münden aus dem bisherigen Amt Münden, Teilen des bisherigen Amtes Reinhausen und der Stadt Münden.

 

1889

Die katholische Kirche "St. Elisabeth" wird geweiht.

 

Juli 1898

Eröffnung des „Altertümer- und Eberlein-Museums“ im Schloss.

 

1899

Einweihung des „Wesersteins“ am Zusammenfluss von Fulda, Werra zur Weser.

 

1901

Mit dem Einzug des Pionierbataillon Nr. 11 in die neue Kaserne wird Münden Garnisonsstadt.

 

1921

Umwandlung der „Forstakademie“ in „Forstliche Hochschule“.

 

1939

Die „Forstliche Hochschule“ wird „Forstliche Fakultät“ und der Universität Göttingen angeschlossen.

 

1945

Deutsche Truppen sprengen die Autobahn- und Pionierbrücke.              US-amerikanische Truppen nehmen die Stadt ein, der 2. Weltkrieg ist für Münden beendet.

 

1945

Münden wird Teil der britischen Besatzungszone.

 

1959

Erster Partnerschaftsvertrag mit Suresnes (Frankreich).

 

1970

Die „Forstliche Fakultät“ wird nach Göttingen verlegt.

 

1972/73

Die Gebiets- und Verwaltungsreform tritt in Kraft. Der Landkreis Münden geht im Landkreis Göttingen auf. Die Stadt Münden wird um zehn ehemals selbständige Ortschaften erweitert.

 

1983

800-Jahr-Feier der Stadt Münden.

 

1988

Partnerschaftsvertrag mit der Stadt Holon (Israel).

 

1991

„Hann. Münden“ wird durch Ratsbeschluss amtliche Bezeichnung der Stadt.

 

1992

Partnerschaftsvertrag mit der Stadt Chelmno (Polen).

 

1993

Pionierstandort Hann. Münden wird aufgegeben.

1996

Altstadt von Hann. Münden wird zum „flächenhaften Kulturdenkmal“ erklärt.

 

1997

Die Landespolizeischule Münden wird „Bildungsinstitut der Polizei Niedersachsen und Fachbereich Polizei der niedersächsischen Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege“. Ab 2007 Polizeiakademie Niedersachsen, Standort Hann. Münden.

 

2000

Im Rahmen eines externen EXPO-Projektes werden die Innenstadtplätze umgestaltet unter dem Motto „Wasser sichtbar machen“.

 

November 2001

Klaus Burhenne wird erster direkt gewählter Bürgermeister.

 

Diese Tabelle ist eine bewusste Reduzierung auf wesentliche Ereignisse, die das "Gesicht" der Stadt verändert haben. Die Auswahl wurde getroffen in Zusammenarbeit von Pressestelle, Archiv und den städtischen Ortsheimatpfleger.

Zahlreiche Autoren haben sich im laufe der Jahre mit der Geschichte der Stadt auseinander gesetzt. Der örtliche Buchhandel, das Archiv der Stadt, die Stadtbücherei und die Touristinformation im Rathaus sind bei der Suche gerne behilflich.