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Programmkomponente Stadtumbau West

Über das Programm „Stadtumbau“ werden städtebauliche Maßnahmen der Anpassung zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in solchen Gebieten gefördert, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffen sind. Derartige Funktionsverluste liegen insbesondere vor, wenn ein dauerhaftes Überangebot an baulichen Nutzungen als Folge des sich abzeichnenden demografischen oder wirtschaftlichen Wandels besteht oder zu erwarten ist.
Gefördert werden Einzelmaßnahmen als Bestandteile einer Gesamtmaßnahme, die als städ-tebauliche Sanierungsmaßnahme (§§ 136 bis 164 BauGB) oder auf der Grundlage eines gebietsbezogenen städtebaulichen Entwicklungskonzepts in einem durch Ratsbeschluss abgegrenzten Stadtumbaugebiet (§§ 171a bis 171d BauGB) durchgeführt wird.
(Nr. 1 Abs. 2c der Städtebauförderrichtlinie –R-StBauF -)

Die zu fördernden Maßnahmen müssen nachhaltige Beiträge zur Bewältigung der mit demo-grafischen und wirtschaftlichen Strukturveränderungen verbundenen städtebaulichen Aus-wirkungen erwarten lassen.
Neben der Vorbereitung der Maßnahme werden folgende Ziele verfolgt:

  • Städtebauliche Neuordnung, Wieder- und Zwischennutzung von Brachflächen bzw. mindergenutzten Flächen,
  • Verbesserung öffentlicher Räume, des Wohnumfeldes und der privaten Freiflächen,
  • Anpassung der städtebaulichen Infrastruktur und Sicherung der Grundversorgung,
  • Aufwertung und Umbau des vorhandenen Gebäudebestandes
  • Rückbau leer stehender, dauerhaft nicht mehr benötigter Gebäude oder Gebäudeteile oder der dazu gehörigen Infrastruktur,
  • Wieder- und Zwischennutzung freigelegter Flächen und
  • sonstige Vorhaben analog der Bau- und Ordnungsmaßnahmen.

(Auszug aus dem Leitfaden zur Ausgestaltung des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau West“)