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Hochwasserschutz
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Stand: 17.01.2018 um 09.30 Uhr

Weserpegel: 3,28 m (Hochwassergefahr ab Meldestufe 1 = 4,00 m)
Werra Letzter Heller: 2,94 m (Meldestufe 1 = 3,20 m; Hochwassergefahr ab ca. 3,60 m in Hedemünden und ab 5,10 m Weserpegel Blume)
Fulda Bonaforth: 3,40 m (Meldestufe 1 = 3,80 m)





 

Lagebericht 

Nahezu unveränderte Pegelstände. Allgemein wieder leicht steigend.

Turbulentes Januarwetter ist in den kommenden Tagen zu erwarten. Wir sehen es ja bereits heute morgen, dass bis unten Schnee gefallen ist. Besonders der Donnerstag (18.01.18) kann es in sich haben. Starke Schneefälle oder auch nach Süden hin Regenfälle sind nicht ausgeschlossenen.

Begleitet werden die Niederschläge von einem stürmischen Wind, welcher über den mittleren und den höheren Lagen auch zu schwerem Sturm bis hin zu orkanartigen Windböen führen kann.

Kann…

Einige Wettermodelle haben das Sturmpotential schon wieder etwas runter gerechnet und in die höheren Lagen verbannt… Veränderungen sind also möglich und auch zu erwarten. Dennoch legen wir auf den eventuellen Sturm besonderes Augenmerk.

Zieht der Sturm ab, so kommt es auf der Rückseite weiter zur Zufuhr kühlerer Luftmassen. In den Nächten ist allgemein mit Frost zu rechnen. So ist bis in tiefere Lagen mit Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer und ab Höhenlagen von 200 bis 400 Meter die Ausbildung einer Schneedecke möglich.

So lauten die teilweise völlig verschiedenen Wetterprognosen. Genaues lässt sich daraus daher nicht ableiten. Die Meteorologen wissen es offenbar selbst nicht. Bis mindestens Ende Januar ist mit winterlichen Phasen abwechselnd mit vorübergehender Milderung zu rechnen.

Für die derzeit erhöhten Pegel unserer Flüsse bedeutet das, dass keine markante Entspannung zu erwarten ist. Es besteht aber aktuell auch keine Gefahr größerer Überschwemmungen. In der Zeit zwischen um den 18. und 21. Januar 2018 wurde heute wieder ein Weserpegel von ca. 3,60 m prognostiziert




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Hochwassergebiete

Hochwasser sind wiederkehrende Naturereignisse als Teil des natürlichen Wasserkreislaufs, die jedes Jahr zum Teil erhebliche Schäden verursachen. Die Auswirkungen des Klimawandels lassen einen Anstieg der Intensität und Häufigkeit von Hochwassern erwarten. Wo und wann das nächste Mal ein Hochwasser entsteht, ist kaum vorhersehbar. Auch mehrere Jahre ohne Hochwasser dürfen nicht zu dem Trugschluss verleiten, dass die Gefahr gebannt sei. (Quelle: Hochwasserschutzfibel des Bundesministerium für Verkehr-, Bau und Stadtentwicklung >>> Näheres unter http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/B/hochwasserschutzfibel.html )

Zuständig für die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete ist der Landkreis Göttingen. Der Landkreis Göttingen hat für die Flüsse Weser, Fulda, Werra sowie Schede und Nieme Überschwemmungsgebiete neu festgesetzt. In den festgesetzten Überschwemmungsgebieten dürfen folgende Handlungen ohne Genehmigung der Wasserbehörde des Landkreises Göttingen nicht durchgeführt werden:

  • Grünland umbrechen
  • die Erdoberfläche erhöhen oder vertiefen
  • bauliche Anlagen herstellen oder verändern
  • Baum- und Strauchpflanzungen vornehmen
  • Materialien lagern, die den Hochwasserabfluss hindern können, wie zum Beispiel Holz, Steine, Sand und Erde.

Weitergehende Informationen zu den festgesetzten Überschwemmungsgebieten, Genehmigungspflichten und -voraussetzungen finden sie auf der Homepage des Landkreises Göttingen unter
http://www.landkreis-goettingen.de/verwaltung/dienstleistungen/dienstleistung.php?id=325&menuid=22&topmenu=6




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