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Hochwasserschutz
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Stadt Hann. Münden
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Stand: 16.01.2018 um 17.15 Uhr

Weserpegel: 3,17 m (Hochwassergefahr ab Meldestufe 1 = 4,00 m)
Werra Letzter Heller: 2,85 m (Meldestufe 1 = 3,20 m; Hochwassergefahr ab ca. 3,60 m in Hedemünden und ab 5,10 m Weserpegel Blume)
Fulda Bonaforth: 3,39 m (Meldestufe 1 = 3,80 m)





 

Lagebericht 

Nahezu unveränderte Pegelstände. Leicht steigend.

Durch die eher ruhige trockene und kältere Wetterlage der letzten Tage konnte sich die Hochwassersituation etwas entspannen. Es wird aber in den nächsten Tagen wieder unbeständiger mit Schnee, Regen und sogar Sturm.

Eine verlässliche Wetterprognose ist leider derzeit nicht möglich, da die Wetterdienste recht unterschiedlich auf die Berechnungen reagieren. Von herbstlich mild und stürmisch bis nasskalt mit Schnee ist alles drin. Inwieweit von den Niederschlägen wieder ein Anstieg der Pegel ausgehen kann, lässt sich daher nicht genau vorhersagen. Es besteht aber aktuell keine Gefahr größerer Überschwemmungen.

Die in der Zeit zwischen dem den 18. und 21. Januar 2018 erfolgte Berechnung des WSA auf knapp 3,80 bis 4,00 m (Weserpegel) wurde heute wieder auf ca. 3,60 m herunter gerechnet.




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Hochwassergebiete

Hochwasser sind wiederkehrende Naturereignisse als Teil des natürlichen Wasserkreislaufs, die jedes Jahr zum Teil erhebliche Schäden verursachen. Die Auswirkungen des Klimawandels lassen einen Anstieg der Intensität und Häufigkeit von Hochwassern erwarten. Wo und wann das nächste Mal ein Hochwasser entsteht, ist kaum vorhersehbar. Auch mehrere Jahre ohne Hochwasser dürfen nicht zu dem Trugschluss verleiten, dass die Gefahr gebannt sei. (Quelle: Hochwasserschutzfibel des Bundesministerium für Verkehr-, Bau und Stadtentwicklung >>> Näheres unter http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/B/hochwasserschutzfibel.html )

Zuständig für die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete ist der Landkreis Göttingen. Der Landkreis Göttingen hat für die Flüsse Weser, Fulda, Werra sowie Schede und Nieme Überschwemmungsgebiete neu festgesetzt. In den festgesetzten Überschwemmungsgebieten dürfen folgende Handlungen ohne Genehmigung der Wasserbehörde des Landkreises Göttingen nicht durchgeführt werden:

  • Grünland umbrechen
  • die Erdoberfläche erhöhen oder vertiefen
  • bauliche Anlagen herstellen oder verändern
  • Baum- und Strauchpflanzungen vornehmen
  • Materialien lagern, die den Hochwasserabfluss hindern können, wie zum Beispiel Holz, Steine, Sand und Erde.

Weitergehende Informationen zu den festgesetzten Überschwemmungsgebieten, Genehmigungspflichten und -voraussetzungen finden sie auf der Homepage des Landkreises Göttingen unter
http://www.landkreis-goettingen.de/verwaltung/dienstleistungen/dienstleistung.php?id=325&menuid=22&topmenu=6




[+ Geschichtliche Darstellung Hochwasser