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Feldgehölzschauen_2010
01.09.2010

Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern in der freien Landschaft (Feldgehölzschauen)

In den Landschaftsschutzgebieten des Landkreises Göttingen bedarf die Beseitigung oder der Rückschnitt von Flurgehölzen aller Art, wie Hecken und Gebüsche heimischer Arten und außerhalb des Waldes stehender Bäume einer vorherigen Erlaubnis. Die Erlaubnis ist bei den vom Landkreis Göttingen ernannten Regionalbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege zu beantragen und wird im Rahmen einer „Feldgehölzschau“ vor Ort auf ihre Genehmigungsfähigkeit geprüft.

Dagegen ist das regelmäßige seitliche Freischneiden von Wegen, Straßen und Schienenwegen, sofern es sich um die fachgerechte Herstellung des Lichtraumprofils handelt, freigestellt.

Die Regionalbeauftragten sind auf Gemeindeebene tätig und unter folgenden Telefon-Nrn. zu erreichen:

Flecken Adelebsen Frau Feldhusen – 05506/371

Flecken Bovenden Herr Dr. Corsmann – 05594/999025– 0174/9192575


Gemeinde Dransfeld Herr Arnaschus – 05546/1209– 0170/6314435

Stadt Duderstadt Herr Kracht – 05527/5175- 0160/96791356


Gemeinde Friedland Herr Baaske – 05504/1812

Samtgem. Gieboldehausen Herr Schöttelndreier – 05529/1552


Gemeinde Gleichen Herr Urner – 0173/2601862

Stadt Hann. Münden Herr Kornau – 05541/9094844


Samtgem. Radolfshausen Herr Dr. Hetsch – 05507/1776

Gemeinde Rosdorf Herr Kotzan – 05509/2743(Mittwochs von 18.00 – 20.00 Uhr)– 0170/9643998


Gemeinde Staufenberg Herr Nemitz – 05543/910258- 0174/9019459

Nach §39 Abs. 5 (2) BNatSchG ist es verboten, Bäume (die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzen Grundflächen stehen), Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 01. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzten; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesundhaltung der Bäume.


Hinweis: Auch außerhalb von Landschaftsschutzgebieten kann eine Prüfung von Gehölzrückschnitten durch die untere Naturschutzbehörde notwendig sein. Dies ist der Fall, wenn besonders geschützte Biotope gem. §30 BNatSchG und §24 NAGBNatSchG oder besondere Artenschutzregelungen (z.B. die mögliche Zerstörung oder erhebliche Beeinträchtigung von Lebensstätten wildle-bender Tier- und Pflanzenarten ohne vernünftigen Grund) betroffen sind.

Landkreis Göttingen, Umweltamt - Untere Naturschutzbehörde im August 2010

Auskunft erteilt: Herr Eggers, Tel. 0551-525-375

Pressestelle Stadt Hann. Münden, Julia Bytom