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Hinweise zur Gehölzschau
19.09.2011

Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern in der freien Landschaft
(Feldgehölzschauen)


In den Landschaftsschutzgebieten des Landkreises Göttingen bedarf die Beseitigung oder der Rückschnitt von Flurgehölzen aller Art, wie Hecken und Gebüsche heimischer Arten und außerhalb des Waldes stehender Bäume einer vorherigen Erlaubnis. Die Erlaubnis ist bei den vom Landkreis Göttingen ernannten Regionalbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege zu beantragen und wird im Rahmen einer „Feldgehölzschau“ vor Ort auf ihre Genehmigungsfähigkeit geprüft.

Dagegen ist das regelmäßige seitliche Freischneiden von Wegen, Straßen und Schienenwegen, sofern es sich um die fachgerechte Herstellung des Lichtraumprofils handelt, freigestellt.


Die Regionalbeauftragten sind auf Gemeindeebene tätig und unter folgenden Telefon-Nrn. zu erreichen:

Flecken Adelebsen
Frau Feldhusen – 05506/371
Flecken Bovenden
Herr Dr. Corsmann – 05594/999025 oder 0174/9192575
Samtgemeinde Dransfeld
Herr Arnaschus – 05546/1209 oder 0170/6314435
Stadt Duderstadt
Herr Kracht – 05527/5175 oder
0160/96791356
Gemeinde Friedland
Herr Baaske – 05504/1812
Samtgemeinde Gieboldehausen
Landkreis Göttingen, Herr Rademacher 0551/525 164
Gemeinde Gleichen
Herr Urner – 0173/2601862
Stadt Hann. Münden
Herr Kornau – 05541/9094844
Samtgemeinde Radolfshausen
Herr Dr. Hetsch – 05507/1776
Gemeinde Rosdorf
Herr Kotzan – 0170/9643998 oder
05509/2743 (Mittwochs von 18.00 – 20.00 Uhr)
Gemeinde Staufenberg
Herr Nemitz – 05543/910258 oder
0174/9019459


Nach § 39 Abs. 5 (2) Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist es verboten, Bäume (die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen), Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 01. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.

Hinweis: Auch außerhalb von Landschaftsschutzgebieten kann eine Prüfung von Gehölzrückschnitten durch die untere Naturschutzbehörde notwendig sein. Dies ist der Fall, wenn besonders geschützte Biotope gem. § 30 BNatSchG und § 24 Niedersächsisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNatSchG) oder besondere Artenschutzregelungen (z.B. die mögliche Zerstörung oder erhebliche Beeinträchtigung von Lebensstätten wildlebender Tier- und Pflanzenarten ohne vernünftigen Grund) betroffen sind.