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Der Landkreis Göttingen informiert:
04.09.2013

Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern in der freien Landschaft
(Feldgehölzschauen)



In den Landschaftsschutzgebieten des Landkreises Göttingen bedarf die Beseitigung oder der Rückschnitt von Flurgehölzen aller Art, wie Hecken und Gebüsche heimischer Arten und außerhalb des Waldes stehender Bäume einer vorherigen Erlaubnis. Die Erlaubnis ist bei den vom Landkreis Göttingen ernannten Regionalbeauftragten für Naturschutz und Landschafts-pflege zu beantragen und wird im Rahmen einer „Feldgehölzschau“ vor Ort auf ihre Genehmigungsfähigkeit geprüft.

Dagegen ist das regelmäßige seitliche Freischneiden von Wegen, Straßen und Schienenwegen, sofern es sich um die fachgerechte Herstellung des Lichtraumprofils handelt, freigestellt.



Die Regionalbeauftragten sind auf Gemeindeebene tätig und unter folgenden Telefon-Nrn. zu erreichen:

Flecken Adelebsen
Frau Dr. Ammer – 05506/950691

Flecken Bovenden
Herr Dr. Corsmann – 05594/999025 oder 0174/9192575

Samtgemeinde Dransfeld
Herr Arnaschus – 05546/1209 oder 0170/6314435

Stadt Duderstadt
Herr Kracht – 05527/5175 oder
0151/58838609

Gemeinde Friedland
Herr Baaske – 05504/1812

Samtgemeinde Gieboldehausen
Herr Lange – 05529/1357

Gemeinde Gleichen
Herr Urner – 0173/2601862

Stadt Hann. Münden
Herr Kornau – 05541/9094844

Samtgemeinde Radolfshausen
Herr Birke – 05507/1332 Gemeinde Rosdorf

Herr Kotzan – 0170/9643998 oder
05509/2743 (Mittwochs von 18.00 – 20.00 Uhr)

Gemeinde Staufenberg
Herr Nemitz – 05543/910258 oder
0174/9019459


Nach § 39 Abs. 5 (2) Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist es verboten, Bäume (die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen), Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 01. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Ge-sunderhaltung von Bäumen.

Hinweis: Auch außerhalb von Landschaftsschutzgebieten kann eine Prüfung von Gehölzrückschnitten durch die untere Naturschutzbehörde notwendig sein. Dies ist der Fall, wenn besonders geschützte Biotope gem. § 30 BNatSchG und § 24 Niedersächsisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNatSchG) oder besondere Artenschutzregelungen (z.B. die mögliche Zerstörung oder erhebliche Beeinträchtigung von Lebensstätten wildlebender Tier- und Pflanzenarten ohne vernünftigen Grund) betroffen sind.

 
Landkreis Göttingen - Der Landrat
Umweltamt
Reinhäuser Landstraße 4, 37083 Göttingen