Verwaltung prüft innerörtliches Tempo 30
Zum Schutz von Gesundheit und Umwelt: Stadt setzt sich für mehr Lebensqualität und Ruhe an Bundesstraßen ein
17.06.2025
Während der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am vergangenen Montag hat die Stadtverwaltung erste Maßnahmen vorgestellt, mit denen die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessert werden soll. Konkret geht es um eine mögliche Absenkung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 an stark befahrenen innerörtlichen Bundesstraßen.
Geplant ist, die Geschwindigkeit ganztägig in der Fuldabrückenstraße sowie nachts (zwischen 22 und 6 Uhr) auf einem Abschnitt der Bundesstraße B 80 im Stadtteil Blume zu reduzieren. Diese Maßnahme soll zu einer deutlichen Verringerung der Lärmbelastung beitragen und gleichzeitig die Umwelt durch weniger Schadstoffausstoß entlasten – gerade in sensiblen Wohnbereichen.
Die Entscheidung stützt sich auf aktuelle Lärmberechnungen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Sie zeigen, dass bereits eine moderate Temporeduzierung hörbare Entlastung für die Anwohnenden bringen kann. Ein zusätzlicher Anreiz entsteht durch das geplante Lärmschutzförderprogramm der Niedersächsischen Landesregierung: Eigentümerinnen und Eigentümer von Häusern entlang stark befahrener Straßen könnten künftig finanzielle Unterstützung für bauliche Lärmschutzmaßnahmen erhalten. Zwar steht der genaue Förderzeitpunkt noch nicht fest, doch die Stadt bereitet sich bereits jetzt darauf vor, um die Voraussetzungen optimal zu gestalten.
Im Stadtteil Altmünden ist zunächst keine Änderung vorgesehen, da durch die anstehende Sanierung der Weserbrücke der Verkehr in den kommenden Jahren ohnehin nur langsam durch das Gebiet geführt werden kann.
Mit diesen Maßnahmen verfolgt die Stadt das Ziel, die Wohn- und Aufenthaltsqualität zu erhöhen, gesundheitliche Belastungen zu reduzieren und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Der genaue Zeitpunkt für die Umsetzung dieser Maßnahmen steht noch nicht fest.
Autor/in: M. Simon / Pressestelle Stadt Hann. Münden
Quelle: Fachdienst Sicherheit und Ordnung