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25.11.2025

Abbau der Hängebrücke startet am 1. Dezember

Sanierung des Bauwerks beginnt mit Demontage

25.11.2025

Der Sanierungsbeginn der denkmalgeschützten Hängebrücke, die den Stadtteil Altmünden mit dem Tanzwerder verbindet, steht unmittelbar bevor. Am Montag, 1. Dezember 2025, beginnt die Magdeburger Firma Reaku Spezialbau GmbH mit der Demontage des Bauwerks, der vorbereitende Arbeiten vorausgegangenen waren. Ein Teil des Tanzwerders wurde bereits frühzeitig abgesperrt, um zeitliche Verzögerungen im weiteren Ablauf zu vermeiden. Betroffen von dieser Sperrung sind einige Parkflächen sowie ein Abschnitt des umlaufenden Fußweges auf der Westseite.

Die Hängebrücke wurde im Jahr 1902 errichtet und zuletzt 1978 erneuert. Aufgrund ihres baulichen Zustands musste sie im Dezember 2022 für den Fuß- und Radverkehr gesperrt werden. Nun startet die umfassende Instandsetzung, mit der die Stadt Hann. Münden rund 1,3 Millionen Euro investiert. Da es sich um ein geschütztes Baudenkmal handelt, erhält die Stadt hierfür Fördermittel in Höhe von rund 100.000 Euro.

Nach Abschluss des Vergabeverfahrens fiel die Entscheidung bei der Suche nach einem ausführenden Unternehmen auf die Reaku Spezialbau GmbH. Dabei handelt es sich um in Unternehmen, das sich auf Beschichtung, Abdichtung und Korrosionsschutz spezialisiert hat. Die Fachleute werden die Brückenteile in eigenen Werkshallen aufarbeiten. Konkret bedeutet das, sie werden entrostet, stahlbautechnisch instandgesetzt und ergänzt, feuerverzinkt, grundiert und lackiert, bevor sie im kommenden Frühjahr wieder vor Ort montiert werden.

Auch die Brückenpfeiler und Treppenaufgänge der Brücke werden saniert. Die neuen Treppen an den Brückenköpfen erhalten eine platzsparende gewendelte Form, ergänzt um Steighilfen für Fahrräder, um das Bauwerk künftig komfortabler nutzbar zu machen.

Im Zuge der Arbeiten werden die Brückenelemente zunächst voneinander getrennt, mit Seilwinden auf Schwimmkörper umgesetzt und an das Ufer der Fulda transportiert. Diese Arbeiten werden ab dem 1. Dezember beginnen. Abschließend werden die etwa zwölf Meter langen Bauteile mittels Mobilkran auf Tieflader gehoben und nach Magdeburg transportiert, wo eine detaillierte Schadensanalyse und die eigentlichen Sanierungsarbeiten über die Wintermonate erfolgen.

Autor/in: Pressestelle Stadt Hann. Münden

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