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Die Stadt

Im südöstlichsten Zipfel Niedersachsens ist die Stadt Hann. Münden mit rund 25.000 Einwohner/innen die zweitgrößte Kommune im Landkreis Göttingen. Die Struktur weist eine dicht bebaute Kernstadt im Talkessel und zehn weit auseinander liegende dörfliche Ortschaften auf.
Die 1183 erstmals urkundlich erwähnte Stadt „Gemunden“ zählt, so Alexander von Humboldt, zu den sieben schönstgelegenen Städten der Welt.
Fast jeder kennt den Spruch vom Weserstein „Wo Werra sich und Fulda küssen….“. Der Stein kennzeichnet seit 1899 den Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser.
Historische Bauwerke, das 1247 verliehene Stapelrecht mit den Handelsprivilegien und viele historische Persönlichkeiten prägen die Geschichte der Stadt.

Hann. Münden mit seiner Altstadt liegt mitten im Naturpark Münden.
Rund 40.000 Hektar ausgedehnte Waldgebiete und ein dichtes Netz von Rad- und Wanderwegen bieten ein breitgefächertes Angebot für Touristen und Erholungssuchende, auch aus den nahgelegenen Oberzentren Göttingen und Kassel.
Innovative Betriebe und eine Vielfalt von Kultur- und Bildungseinrichtungen sind eine Bereicherung für den Standort. Handel, Wirtschaft, Hotel- und Gaststättengewerbe sind wesentliche Standbeine für das gut funktionierende Tourismuskonzept. Der legendäre Wander- und Wunderarzt Johann Andreas Eisenbart, der 1727 im „Gasthaus zum wilden Mann“ verstorben ist, zeigt sich bei gebuchten Stadtführungen den Gästen und Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Hann. Münden. Das Welfenschloss lädt bei einem „Rundgang durch die Residenzstadt“ ein, etwas über die Geschichte der Regentin, Reformatorin und Ratgeberin Herzogin Elisabeth (1510 – 1585) zu erfahren. Auf Initiative des Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. ist Hann. Münden  seit 2011 der 13. frauenORT mit Herzogin Elisabeth (www.frauenorte-niedersachsen.de).

Vom Rathausgiebel ertönt dreimal täglich das Eisenbarth-Glockenspiel zum Figurenumlauf: „Ich bin der Doktor Eisenbart, kurier die Leut’ auf meine Art...“.
Zu weiteren touristischen Magneten zählt das Projekt „Wasser sichtbar machen“, das im Rahmen der Expo 2000 in Hannover gestaltet wurde und der 2015 mit Hilfe von Bundes- und Landes- Fördermitteln sanierte "Dielengraben". Mit dem Blick auf die Werra und mit dem Welfenschloß im Rücken sind Radfahrer und Besucher zum Verweilen eingeladen. Fachwerkfreunde, Fachwerkinitiativen und Fachwerkprojekte haben Hann. Münden weit über die Landesgrenzen bekannt und beliebt gemacht. Viele Vereine und Gruppen und Initiativen engagieren sich ehrenamtlich für ihre Stadt.
Hann. Münden ist ein begehrter Wohn- und Gewerbestandort touristischer Prägung in der Mitte Deutschlands.