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Rathaus und Marktplatz

Bauliche Überreste der Lateinschule
Bauliche Überreste der Lateinschule aus dem 13. Jahrhundert. Die westliche Stirnwand des Gewölbekellers mit Treppe und dahinter liegende weitere Keller sind zu sehen.

Nördlich der Kirche steht seit dem 12. Jahrhundert das Rathaus, das von einem mittelalterlichen Marktplatz umgeben war.

Südlich des Rathauses wurde ein kompakter Kellerkomplex freigelegt, der in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet worden war. Er diente z.T. als Unterbau für die erste Schule in Münden, die als „Lateinschule“ erstmals 1376 erwähnt wird. Direkt unter den gefundenen Baufragmenten der mittelalterlichen Schule befand sich eine mächtige Brandschuttschicht, die in die Mitte des 13. Jahrhunderts datiert werden konnte.

In der mittelalterlichen Stadt bildete der Marktplatz das Zentrum des Handels. Neben Marktbuden waren auch verschiedene Handwerkerstände vertreten. Durch Produktionsabfälle in der Abfallschicht auf dem Marktplatz ließen sich für Münden u. a. Handwerker wie Knochenhauer, Böttcher, Schuhmacher, Drechsler und Buntmetallhandwerker nachweisen.

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