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06.11.2018

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht meistern!“

Gedenken zum 09. November 2018

Kein anderer Tag steht wie der 9. November für Wendepunkte in der deutschen Geschichte. Der Fall der Mauer mit all den Freudentränen 1989. Tränen der Angst der Geschlagenen; Hochgefühl bei denjenigen, die mit Stiefeltritten, Steinen und Streichhölzern Wehrlose malträtierten 1938. Eine überschaubare Gruppe Irregeleiteter, die in München 1923 den Aufstand probten. Der Versuch der Rettung eines zerrütteten Staatswesens, das Deutschland an die „Sonne“ führen wollte, durch das Ausrufen der Republik 1918.
Die Stadt Hann. Münden, die drei Mündener Geschichtsvereine, Arbeitergeschichtsverein, Sydekum unter der inhaltlichen Gestaltung durch den Verein „Erinnerung und Mahnung“ laden zum Gedenken, zum gegenseitigen Austausch und zum Zuhören ein.
Setzen Sie der Gleichmütigkeit und der Geschichtsvergessenheit ein Zeichen entgegen.
Besuchen Sie diese Veranstaltung!

Programm:
18:00 Uhr Begrüßung durch die Vorsitzende des Vereins „Erinnerung und Mahnung“ Julia Bytom
Gemeinsames Gedenken an der Stele an der Südseite des Rathauses
(Männliche Teilnehmer werden um das Tragen einer Kopfbedeckung gebeten)

Je nach Witterung in der unteren Rathaushalle oder an der Stele

Rede des Bürgermeisters Harald Wegener „Was bewirken Gedenktage?“

ca. 18:30 Uhr Deutsche Schicksalstage: vom 09.11.1918 zum 09.11.1938
Untere Rathaushalle
„Das Alte und Morsche, die Monarchie ist zusammengebrochen.
Es lebe das Neue! Es lebe die Republik!“ (Philipp Scheidemann).
November 1918 – Beginn einer neuen Ära
November 1938 – Absturz in Unrecht und Barbarei
Betrachtungen von Stadtarchivar Stefan Schäfer

ca. 19:00 Uhr Pause zum Gedankenaustauch

ca. 19:15 Uhr- Pogrome vor 80 Jahren - inszenierter Volkszorn.
bis ca. 20:00 Uhr
Was wurde aus Mündens Synagoge nach 1945?
Bildvortrag von Stadtarchivar Stefan Schäfer

Pressestelle

Quelle: Archiv Stefan Schäfer