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07.05.2019

Achtung: Sommerferien! - Gültigkeit der Reisedokumente überprüfen -

Angesichts der bevorstehenden Sommerferien weist der Melde- und Ausweisservice der Stadt Hann. Münden ausdrücklich darauf hin, dass auch im Zeitalter scheinbar „offener Grenzen“ Personalausweis, Reisepass und Kinderreisepass bei Reisen ins Ausland nicht vergessen werden dürfen. Besonders sollten auch die Einreisevorschriften des Urlaublandes und der Transitländer beachtet werden, so ist es auch in jüngster Vergangenheit, des Öfteren zu Schwierigkeiten beim Urlaubsantritt gekommen. Dabei ist auch zu beachten, dass sich die Gültigkeit von Personalausweisen und Reisepässen auf maximal 10 Jahre beläuft.

Kinder benötigen für Reisen in Ausland ein eigenes Reisedokument. Dabei haben Kinderreisepässe nur eine 6jährige Gültigkeitsdauer bzw. eine in der Regel maximale Gültigkeitsdauer bis zum 12. Lebensjahr. Ab diesem Alter benötigen Kinder einen eigenen Personalausweis bzw. einen Reisepass für Auslandsreisen.

Die Aktualität der Lichtbilder darf auch nicht unberücksichtigt bleiben.

Die neuen Ausweisdokumente sollten mindestens 4 bis 6 Wochen vor Ablauf der Gültigkeit des zurzeit noch gültigen Dokumentes beantragt werden.

Nicht nur der Verlust von Ausweisdokumenten sollte bei den Ausweis- und Passbehörden gemeldet werden, sondern auch das Wiederauffinden. Sollte dies unterlassen werden, kann es zu Schwierigkeiten bei den Grenzkontrollen führen, da diese Dokumente zur Fahndung in der „Interpol Stolen or Lost Travel Document Database“ ausgeschrieben sind.

Die Gebühren belaufen sich im Regelfall für die Ausstellung von einem neuen Personalausweis auf 22,80 € bzw. 28,80 €, von einem Reisepass auf 37,50 € bzw. 60,00 €, einen Kinderreisepass auf 13,00 € und von einem Expresspass auf 69,50 € bzw. 92,00 €.

Deutsche Staatsangehörige, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, sind verpflichtet, einen gültigen Personalausweis zu besitzen. Personen, die im Besitz eines gültigen Reisepasses sind, genügen damit ihrer Ausweispflicht, jedoch genügt ein Reisepass nicht, wenn die Anschrift nachgewiesen werden soll, z. B. bei der Zulassung eines Fahrzeuges.

Wer es z. B. vorsätzlich oder leichtfertig unterlässt, für sich oder als gesetzlicher Vertreter eines Minderjährigen für diesen einen Ausweis ausstellen zu lassen, obwohl er dazu verpflichtet ist, und wer es unterlässt, einen Ausweis auf Verlangen einer zuständigen Stelle vorzulegen, handelt ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 € geahndet werden.

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