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Rock for Tolerance: Festival sammelt Spenden für sozial-integrative Zwecke

"Es ist klasse, was der Verein in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt hat", lobt Hann. Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg die Veranstaltung.

11.07.2022

Das Open-Air-Festival „Rock for Tolerance“ in Hann. Münden steht für die Gleichheit der Menschen – ganz egal welcher Herkunft sie sind, welche Hautfarbe sie haben, welcher Religion sie angehören oder welche sexuelle Orientierung sie haben. Eine wichtige Message, auf die in Form eines Rock-Festivals aufmerksam gemacht wird. So geschehen am vergangenen Wochenende auf dem Tanzwerder.

„Die Intention von Rock for Tolerance ist eindeutig: Intoleranz und Rassismus keinen Platz in unserer Gesellschaft zu bieten. Dennoch finden Anfeindungen und Ausgrenzungen leider immer wieder ihren Weg in unseren Alltag. Umso wichtiger ist es, weiterhin zu sensibilisieren und für unsere Mitmenschen einzustehen, ganz gleich welchen kulturellen oder sozialen Hintergrund sie haben. Rock for Tolerance hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese bedeutsame Message musikalisch und lautstark in Form eines großartigen Livemusik-Festivals zu verbreiten“, erklärte Hann. Mündens Bürgermeister am Samstagmittag bei seinem Grußwort auf der Festival-Bühne.

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause ging auf der Insel wieder mächtig rund: Künstler*innen wie Engst, Nerverland in Ashes, Single by Sunday, Tyna und Silencer und viele mehr gaben sich die Ehre. Die Organisatoren hoffen, dass sich ihre Mühen bezahlt gemacht haben. Eine genaue Spendensumme konnte zwar noch nicht genannt werden, aber der Vereinsvorsitzende Robert Maaßen ist optimistisch, wieder den einen oder anderen Euro mehr in den Spendentopf zu bekommen, um damit wiederum anderen helfen zu können.

Der Verein, der hinter dem Festival steht, existiert nun schon seit fünf Jahren. In dieser Zeit haben die Mitglieder die unterschiedlichsten sozial-integrativen Projekte und Organisationen mit über 50.000 Euro unterstützt. Das Geld kam durch Spendensammlungen des „RFT“, so die Kurzform von Rock for Tolerance, zusammen. Und auch auf neue Ereignisse, nicht nur lokaler Art, reagiert man umgehend: So machte sich der Verein jüngst für die Ukraine-Hilfe stark: In diesem Jahr trug er allein dafür rund 20.000 Euro zusammen und brachte gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Hann. Münden Hilfsgüter auf den Weg.

Dannenberg lobte das große Engagement des „Rock for Tolerance e.V.“, das dessen Mitglieder auch abseits des Festivals an den Tag legen: „Seit jüngster Vergangenheit zeigt der Verein seine Solidarität bei den regelmäßig stattfindenden Friedensdemonstrationen als Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine. Das Rock for Tolerance-Festival hat sich in wenigen Jahren zu einer festen Größe in unserer Stadt entwickelt, was sich auch in der Qualität der teilnehmenden regionalen und überregionalen Bands wiederspiegelt - die, wie ich gehört habe, teilweise schon international getourt haben. Es ist klasse, was Ihr in den vergangenen Jahren, seit Beginn der Festivalreihe, auf die Beine gestellt habt! Vielen Dank für Euren Einsatz!“

Wer das Open-Air-Festival „Rock for Tolerance“ verpasst haben sollte, kann übrigens auch noch im Nachhinein spenden unter rock-for-tolerance.de/spenden

Autor: M. Simon, PRESSESTELLE 

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