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Bürgerinfo zur Hängebrücke

Der FD 4.3 Tiefbau bei der Stadt Hann. Münden teilt am 24. Oktober 2019 den aktuellen Sachstand zur blauen Hängebrücke mit.

Die Korrosionsschutzarbeiten, sowie der farbliche Anstrich der Pylone im Bereich Fischerweg ist abgeschlossen.
Im Vorfeld hatte der FD-Leiter für den Farbton eine Probefläche herstellen lassen. Den jetzigen Farbton (DB501 Eisenglimmer) wurde mit Herrn Klapp, Denkmalschutz und Stadtbildpflege, vor Ort abgestimmt.
Nächste Woche wird die Fa. Husemann noch die fünf neuen Trittstufen an der Treppe einschweißen, diese werden im Anschluss von den Malern gestrichen und mit einer Antirutschbeschichtung versehen. Die Arbeiten an der Pylone Fischerweg werden dann abgeschlossen sein.
Die Fa. Offik wird das Gerüst abbauen und den Pylonen auf der Tanzwerderseite einrüsten. Sollte der November noch mit einigen schönen Tagen aufwarten, könnte so viel als möglich von den erforderlichen Arbeiten in diesem Jahr noch abgearbeitet werden.

Hängebrücke (Blaue Brücke)

Hintergrund:

Die Brücke wurde 1902 errichtet.

1978/79 wurde die Brücke für eine Generalsanierung 12 Monate gesperrt. (ohne Übergangslösung)

Bereits 9 Jahre später, im April 1988, wurde die gesamte Brücke abermals für 2 Monate gesperrt, um Sanierungsarbeiten durchzuführen. (ohne Übergangslösung)

Danach wurden die Unterhaltungs- und Sanierungsarbeiten, sowie Verkehrssichernde Maßnahmen ohne Sperrungen ausgeführt.

Seit 2004 wurden die Brückenprüfungen zusehends schlechter.

Die letzte Referenzprüfung ergab einen desolaten Zustand der Brücke. Eine Sanierung ist nur erschwert möglich.

Die Schließung der Brücke ab 01.10.2018 wurde empfohlen.

Es stehen 2 Varianten zur Diskussion. Eine Sanierung oder ein Ersatzneubau.

Die Stadt Hann. Münden hat sich noch nicht für eine Variante entschieden. Dementsprechend ist auch noch kein Planungsauftrag erfolgt.

Der Prüfingenieur hat aufgrund seiner derzeitigen Erkenntnisse eine erste grobe Kostenschätzung mit Sanierungskosten von ca. 2,0 Mio. € benannt. Ein Neubau würde demnach voraussichtlich grob geschätzte Kosten von ca. 1,0 Mio. € ergeben.

Die Finanzierung ist z.Zt. noch nicht geklärt.

Ein Zeitplan kann erst aufgestellt werden, nachdem die Entscheidung über eine Variante gefallen ist.

In jedem Fall sind in beiden Fällen die genehmigenden Behörden zu beteiligen und zu hören.

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