1. Doktorwerder

10:00 Uhr - Eröffnung durch Bürgermeister Tobias Dannenberg

sowie

Ansprache durch eine/n Vertreter/in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung Weser anlässlich des Jubiläums „150 Jahre einheitliche Wasserbauverwaltung“

und

ca. 10:30 Uhr - Vortrag „Doktorwerder - mehr als eine Insel“, Stadtarchivar Stefan Schäfer erläutert die historische Bedeutung des Doktorwerder

a. Borkenhäuschen 10:00 - 17:00 Uhr

Auf dem Doktorwerder befindet sich das Borkenhäuschen aus dem Jahr 1798. Das rechteckige Gebäude mit Satteldach ist vollständig mit Baumrinde verkleidet und wurde vom Kaufmann Friedrich Carl Wilhelm Freitag als Kapelle für seine katholische Frau errichtet. Damit war die Kapelle nach der Reformationszeit die erste katholische Gottesdienststätte in Hann. Münden.
Früher Kapelle, nun Teil der Wasserstraßen-Infrastruktur. Heute wird das Borkenhäuschen durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser instandgehalten und im Zuge der Wasserstraßenunterhaltung genutzt.

b. Werraschleuse 10:00 - 17:00 Uhr

Die Werraschleuse in Hann. Münden wurde 1881 als Teil der Wasserstraße zwischen Werra und Weser errichtet. Mit einer nutzbaren Länge von 49,00 m und einer Breite von 7,30 m ermöglicht sie das überwinden von Höhenunterschieden für die Schifffahrt. Im funktionalen Zusammenhang mit dem Nadelwehr zeigt sie anschaulich die historische Wasserbaukunst.
Heute wird die Schleuse durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser betrieben und unterhalten.

c. Historisches Nadelwehr 10:00 - 17:00 Uhr

Das Nadelwehr ist eine historische Stauanlage aus dem Jahr 1877 zur Regulierung des Wasserstands. Es besteht aus Böcken und einzeln eingesetzten Holznadeln, die ohne mechanische oder elektrische Technik eine flexible, manuelle Steuerung ermöglicht. Als technisches Kulturdenkmal dokumentiert es den Stand der Wasserbautechnik seiner Zeit. Heute wird das Wehr unverändert durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser betrieben und unterhalten. Das Aufstellen und Legen sowie Setzen und Ziehen des Nadelwehres erfolgt dabei wie ursprünglich händisch.

Event:

Das historische Denkmal wird über Schautafeln vorgestellt. Die heutige Bedeutung der Wasserstraßen-Infrastruktur wird für den Besucher erlebbar. Zum Nadelwehr werden Böcke und Nadeln ausgestellt, die die Konstruktion des Wehres für den Besucher verständlich machen. Außerdem wird es eine Fotoreihe zum Aufstellen des Nadelwehres geben. Mitarbeiter des WSA Weser stehen den Besuchern für Fragen und Informationen zur Seite.

Sonstiges:

Angebot von Getränken.

Sitzgelegenheiten stehen zur Verfügung.

Für Kinder liegen Malbücher und Bastelbögen - mit Bezug auf die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung - bereit (geeignet für Kinder von 3 bis 10 Jahre).