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28.09.2026

Gute Perspektive für die Weserfähre: Lösung zeichnet sich ab

Gemeinsamer Einsatz für den Erhalt der wichtigen Verbindung zwischen Hemeln und Veckerhagen

28.09.2026

Für die Weserfähre zwischen Hemeln und Veckerhagen gibt es eine gute Perspektive: Für die bislang offenen Fragen rund um die regelmäßige technische Überprüfung der Fähre zeichnet sich eine praktikable Lösung ab. Die Hellinganlage des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Hann. Münden soll auch künftig für die notwendigen Arbeiten genutzt werden können. Für den Transport der Fähre zur Anlage könnte künftig das Technische Hilfswerk (THW) unterstützen. Damit ist ein entscheidender Schritt getan, um die traditionsreiche und für die Region wichtige Fährverbindung dauerhaft zu erhalten.

Bürgermeister Tobias Dannenberg hatte sich nach der zunächst angekündigten Beendigung der bisherigen Unterstützung durch das WSA unmittelbar an den Göttinger Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler gewandt und ihn um Unterstützung gebeten. Damit griff er zugleich eine dringende Bitte des Ortsrates Hemeln auf. Güntzler brachte das Anliegen auf Bundesebene ein und führte hierzu unter anderem Gespräche im Bundesverkehrsministerium.

„Für die Menschen in Hemeln ist die Fähre weit mehr als eine touristische Attraktion. Sie ist eine wichtige Verbindung im Alltag und gehört seit vielen Jahren zu unserer Region“, erklärt Bürgermeister Tobias Dannenberg. „Deshalb war für mich klar, dass wir alle Möglichkeiten ausschöpfen müssen, um diese Verbindung zu erhalten. Ich bin Fritz Güntzler sehr dankbar, dass er unser Anliegen auf Bundesebene aufgegriffen und sich mit Nachdruck für eine Lösung eingesetzt hat. Jetzt zeichnet sich ein Weg ab, der den Fortbestand der Fähre ermöglichen kann. Das ist eine sehr gute Nachricht für Hemeln und die gesamte Region.“

Vorhandene Infrastruktur soll weiter genutzt werden

Damit die Betriebserlaubnis der Fähre verlängert werden kann, muss sie regelmäßig technisch überprüft werden. Die dafür notwendigen Arbeiten wurden bislang auf der Hellinganlage des WSA in Hann. Münden durchgeführt. Nachdem das WSA angekündigt hatte, die bisherige Unterstützung in dieser Form künftig nicht mehr anzubieten, standen erhebliche zusätzliche Kosten und organisatorische Herausforderungen im Raum.

Der nun entwickelte Lösungsweg setzt genau hier an: Die vorhandene Hellinganlage des WSA soll weiterhin für die notwendigen Arbeiten und Prüfungen zur Verfügung stehen. Für den erforderlichen Transport der Fähre könnte das THW eingebunden werden. Auf diese Weise könnten die vorhandenen technischen Möglichkeiten weiter genutzt werden, ohne dass das WSA selbst die bisherige Transportleistung übernehmen müsste.

Fritz Güntzler erklärt: „Die Fährverbindungen im Wesertal sind wichtige infrastrukturelle Schnittstellen zwischen Südniedersachsen und Hessen. Pendler, Schüler, Studierende und Anwohner sind ebenso auf sie angewiesen wie Feuerwehren, Rettungsdienste und der Katastrophenschutz. Der jetzt entwickelte Ansatz mit der weiteren Nutzung der Hellinganlage und dem Transport durch das THW ist deshalb ein guter und tragbarer Kompromiss. Der gemeinsame Einsatz hat sich gelohnt.“

Für die Stadt Hann. Münden ist die Verbindung zwischen Hemeln und Veckerhagen insbesondere für die alltägliche Mobilität von großer Bedeutung. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Bestandteil der touristischen Infrastruktur und verbindet Niedersachsen und Hessen auf kurzem Wege miteinander.

„Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass sich Lösungen finden lassen, wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen“, so Tobias Dannenberg. „Wir sind bei den entscheidenden Fragen einen großen Schritt weiter. Jetzt geht es darum, die noch notwendigen Abstimmungen zum Abschluss zu bringen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir damit eine tragfähige Perspektive für die Weserfähre schaffen.“

Die Stadt Hann. Münden begrüßt den gefundenen Lösungsweg ausdrücklich und dankt allen Beteiligten, die sich für den Fortbestand der Fährverbindung eingesetzt haben.

Autor/in: Pressestelle Stadt Hann. Münden

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