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07.04.2026

Sonderausstellung »Aus eines Bildners Seelenleben«

Anlässlich des 100. Todestages von Gustav Heinrich Eberlein

In Zusammenarbeit mit dem Verein Gustav Eberlein Forschung e. V. ehrt die Stadt Hann. Münden einen der berühmtesten Söhne der Region: den Künstler, Bildhauer und Poeten Prof. Gustav Heinrich Eberlein. Zum 100. Mal jährt sich der Todestag des gebürtigen Spiekershäusers, der in mehrfacher Hinsicht als Monumentalkünstler zu bezeichnen ist. Zudem Professor der Akademie der Künste zu Berlin, schuf er Werke wie das neun Meter hohe Goethe-Denkmal im Garten der Villa Borghese in Rom oder das in Bronze gegossene Nationaldenkmal Chiles, den Fuente Alemana („Deutscher Brunnen“).

Zeitlebens fühlte Eberlein sich mit Hann. Münden verbunden. Am Ursprungsort der Weser schuf er mit der Eberburg und dem Weserkastell nicht nur sich selbst zwei Domizile. Zu einem großen Teil ist es ihm zu verdanken, dass sich heute die Pforten des Städtischen Museum öffnen können. Denn: Der heimatverbundene Eberlein wollte auch eine Heimat für sein Schaffen. So wählte er die Dreiflüssestadt, um seine Entwürfe vereint in einem Eberlein- und Heimatmuseum der Nachwelt zu erhalten.

Der Standort, an dem es 1898 eröffnet wurde, ist bis heute derselbe geblieben und so können Interessierte nun ab Sonntag, 12.04.2026, an eben diesem Ort – dem Städtischen Museum im Welfenschloss – die neue Sonderausstellung „Aus eines Bildners Seelenleben“ besuchen. Eberleins Leben und Werk steht offen zum Kennenlernen, Erkunden und neu erleben.

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